Medien : Kurzmeldungen

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Herr Nakschbandi, worüber haben Sie sich in dieser Woche am meisten geärgert?

Über den Beitrag von Herbert RiehlHeyse in der „Süddeutschen Zeitung“ vom 15. Oktober. Er beschwert sich dort über die vielen Journalisten, die jetzt ach so böse über die Süddeutsche und deren Probleme schreiben. Was hat dieser Beitrag auf der renommierten Medienseite zu suchen? Eine Wortmeldung des Autors bei der internen, täglichen Zehn-Uhr-Dreißig-Konferenz der Zeitung in München wäre angebrachter gewesen. Denn nur dort hätte Herr Riehl-Heyse seinen Kollegen Mut machen sollen und nicht auf der Medienseite der eigenen Zeitung.

Gibt es auch etwas, worüber Sie sich freuen können?

Über Andrea Fischer und Claus Strunz im „Grünen Salon" – großartig!. Über „Gassi gehen statt Pillen schlucken" in der letzten „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ – köstlich! Und natürlich über die Wussow-Berichterstattung der „Bild“ – wir haben ja sonst keine Probleme!

M. Walid Nakschbandi ist Geschäftsführer der Fernsehproduktionsfirma AVE.

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