Medien : Kurzmeldungen

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Herr Keil, worüber haben Sie sich in dieser Woche in den Medien am meisten geärgert?

Dass im Tagesspiegel am 14. Februar unter der Rubrik „Flash“ der Journalist unterstellt, dass das „Politbüro" („Filmförderanstaltsleiter, etc.“) lieber alleine tanzt. Glaubt er wirklich, dass die Filmemacher nicht eingeladen waren? Diese einseitige und polemische Berichterstattung spiegelt die Mentalität der deutschen Kritiker in der Vergangenheit wider, die dem deutschen Film sehr geschadet hat. Aber, Gott sei Dank, ändern sich Zeiten, Haltungen und Filme.

Gab es auch etwas, worüber Sie sich freuen konnten?

Gefreut habe ich mich darüber, dass die deutschen Kritiker dieses Jahr tatsächlich auch die deutschen Produktionen angemessener und liebevoller beurteilen. Auch das lässt hoffen für den deutschen Film – und das „Politbüro“ freut sich!

Klaus Keil ist Intendant und Geschäftsführer der Filmboard BerlinBrandenburg GmbH, der gemeinsamen Filmförderung der Länder Berlin und Brandenburg.

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