Medien : Kurzmeldungen

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ZU MEINEM ÄRGER

Herr Röbel, worüber haben Sie sich in dieser Woche in den Medien am meisten geärgert?

Darüber, dass ich erst jetzt aus dem „Spiegel“ und der „Süddeutschen“ erfahre, dass der Spendenkanzler Kohl zu meiner Zeit als „Bild“Chefredakteur auf der Pay-Roll meines Großaktionärs Leo Kirch stand.

Gibt es auch etwas, worüber Sie sich freuen konnten?

Ich freue mich, dass sich im Irak auch der journalistische Kriegszustand seinem Ende nähert und ich endlich auch authentische Augenzeugenberichte über Saddam Hussein und sein Regime lesen kann – wie zum Beispiel die Geschichte seines Arztes Doktor Basri am Samstag in der „taz“.

Udo Röbel, ehemaliger „Bild“-Chefredakteur, ist heute Schriftsteller und Bluesmusiker.

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