Medien : Kurzmeldungen

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Herr Zimmer, worüber haben Sie sich in dieser Woche in den Medien am meisten geärgert?

Darüber, dass selbst wir so einen Schmarrn wie die Memoiren des Stefan Effenberg nicht ignorieren können, sondern – sei es kritisch, spöttisch oder sachlich – damit umgehen müssen. Obwohl wir so eine gequirlte Kacke eigentlich verschweigen sollten.

Gibt es auch etwas, worüber Sie sich freuen konnten?

Gefreut habe ich mich über die Tatsache, dass solche Anrüchigkeiten wie jene mit den KirchBeraterverträgen von Helmut Kohl, Theo Waigel, Rupert Scholz, Wilfried Scharnagl & Co. ans Licht der Öffentlichkeit gekommen sind. Wenn denn schon so etwas passiert, ist es beruhigend zu wissen, dass es nicht verborgen bleibt. Das macht mich als Journalist stolz auf unser Gewerbe.

Uwe Zimmer ist Chefredakteur der „Neuen Westfälischen“ in Bielefeld.

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