Kurznachrichtendienst : Twitter-Nutzer können Freunde in Fotos markieren

Mehrere Fotos in einem Tweet, andere Nutzer auf Bildern markieren: Twitter macht seinen Dienst noch visueller - und erhöht damit den Druck auf den Konkurrenten Facebook.

Tycho Schildbach
Bei Twitter wird nicht nur gezwitschert. Der Kurznachrichtendienst ermöglicht auch das Versenden von Bildern.
Bei Twitter wird nicht nur gezwitschert. Der Kurznachrichtendienst ermöglicht auch das Versenden von Bildern.Foto: dpa

Der Kurznachrichtendienst Twitter will Fotos stärker in seinen Dienst einbinden. Damit will das US-Unternehmen für mehr soziale Interaktion unter den Nutzern sorgen. Die können in Zukunft mehrere Bilder gleichzeitig an einen Tweet anhängen, erklärte das Unternehmen am Mittwochabend in einem Blogeintrag. Zudem können Nutzer bis zu zehn Personen in einem Bild markieren. Diese werden dann darüber informiert. Bei dem sozialen Netzwerk Facebook gibt es diese Möglichkeit schon seit Jahren.

Neue Twitter-Funktionen zunächst nur für das iPhone

Grundsätzlich dürfen alle Twitter-Nutzer einander in Fotos markieren. Wollen Nutzer, dass nur eigene Kontakte sie auf Bilder hervorheben dürfen, können sie das unter den Profileinstellungen festlegen. Die neuen Foto-Funktionen gibt es zunächst nur für die iPhone-App von Twitter, später sollen sie auch auf der Webseite und der Android-Version eingeführt werden.

Twitter scheint seine Jagd auf Nutzer des Konkurrenten Facebook damit weiter zu intensivieren. Besonders die Zielgruppe der 13 bis 17-jährigen wendet sich immer mehr von Facebook ab. Grund dafür ist das rasante Wachstum in den älteren Generationen - Facebook gilt unter den Jüngsten inzwischen als "uncool". Allerdings ist Twitter nicht der einzige Nebenbuhler des Marktführers. Auch WeChat, Vine, Flickr, Snapchat, Tumblr, Pinterest und Instagram hoffen auf Zuwachs. (mit dpa)

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