Medien : Längst nicht jedes Programm ist bereits fit für Vista

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Die Warnung von Magix hat es deutlich gemacht. Der Generationswechsel hin zum neuen Microsoft-Betriebssystem Windows Vista wird sich nicht ohne Brüche vollziehen. Probleme gibt es immer dann, wenn Programme die Systemressourcen sehr direkt nutzen oder verwalten. Die alte Software muss dann entweder per Update angepasst werden oder aber das Programm muss komplett gegen eine neue Version ausgetauscht werden. Die Software- Firmen bereiten sich zwar schon seit geraumer Zeit auf das neue Windows vor, doch erst mit der finalen Version sei es möglich, auch den finalen Anpassungsbedarf zu ermitteln, heißt es bei Magix.

Der Berliner Hersteller von Programmen zum Bearbeiten von Musik, Fotos und Filmen arbeitet nun mit Hochdruck daran, seine Programme wie Magix Video deLuxe oder den populären MP3 Maker Vista-ready zu bekommen. Da die Firma vor allem im Privatkundenbereich tätig ist, und die entsprechenden Vista-Versionen erst in zwei Monaten auf den Markt kommen, sind die Aussichten gut, den Systemwechsel in den Griff zu bekommen. So sollen nach Firmenangaben alle Versionen für 2006/2007 per kostenlosem Upgrade fit für Vista gemacht werden. Für ältere Magix-Programme soll es kostenpflichtige Patches geben.

Schwieriger wird es bei Programmen, die noch dichter am System sitzen – also beispielsweise Anti-Viren-Systeme, aber auch Firewall-Lösungen. Ebenfalls kritisch ist der Wechsel für Software-Tools zum Einrichten, Warten und Verwalten von Festplatten. Aber auch Programme wie ActiveSync von Microsoft zum Synchronisieren von Handheld-PCs laufen nicht ohne Weiteres mit Vista.

Der kostenlose Windows Vista Upgrade Advisor sollte darum selbst dann auf dem alten Rechner ausgeführt werden, wenn dieser gar nicht auf Vista umgestellt werden soll. Denn die Systemanalyse kann auch dafür eingesetzt werden, um festzustellen, welche der installierten Programme mit dem neuen System laufen und für welche man Ersatz oder ein Update beschaffen muss. sag

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