Licht an, Licht aus : Kurzes Ende für „Sonnenallee“

Aufregung um Filmaktion bei Youtube. Mal lief der Leander-Haußmann-Film bei Youtube, dann wieder nicht, dann wieder schon.

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Für Verwirrung hat am Mittwoch eine Aktion des Internetkonzerns Google auf seiner Videoplattform Youtube gesorgt. Am Dienstag war dort der Leander-Haußmann-Film „Sonnenallee“, von Google selbst als „virtuelles Nikolausgeschenk“ promotet, in voller Länge online gestellt worden – am Mittwochmorgen war der Inhalt dann plötzlich gesperrt, versehen mit einem Hinweis darauf, dass die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (Gema) die Verlagsrechte an im Film verwendeter Musik nicht eingeräumt habe. Wenig später war der Film wieder online.

Die Gema dementierte am Mittwoch einen entsprechenden Vorstoß. Das deutsche Urheberrechtswahrnehmungsgesetz besage, dass die Gema die Rechte gar nicht verweigern dürfe, so eine Sprecherin gegenüber dem Tagesspiegel. Am Abend räumte Google indirekt ein, dass es Algorithmen von Youtube selbst waren, die den Film blockierten. Die Einstellungen des Systems, die es Partnern des Portals erlaubten, geschützte Inhalte automatisch sperren zu lassen, seien derart angepasst worden, dass der Film wieder zur Verfügung stehe, so ein Sprecher. jos

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