Medien : Live aus Kabul

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Am Sonntagabend schalteten n-tv und die "Tagesthemen" erstmals nach Beginn der US-Bombardements wieder nach Kabul. Da stand Christoph Hörstel auf einem Hoteldach, sprach in sein Satellitenhandy. Als erstem deutschen Journalisten haben ihm die Taliban ein Visum gewährt. Hörstel erklärt sich das damit, dass er über gute Kontakte ins Land verfüge, seit er in den 80er Jahren über den Widerstand gegen die sowjetischen Besatzer berichtete. Eigentlich war Hörstel, der mal bei Phoenix angestellt war, in die Öffentlichkeitsarbeit gewechselt. Hier arbeitete er unter anderem für Siemens. Als der Krieg ausbrach, beauftragte ihn eine Illustrierte mit einem Report - er nahm an. Mittlerweile ist er außerdem freier Korrespondent für diverse Sender. Sein Visum läuft am Mittwoch aus. Er hat schon eine Verlängerung beantragt.

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