Medien : M. DUMONT SCHAUBERG

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PROFIL

Die Verlagsgruppe DuMont Schauberg blickt auf eine mehr als 200-jährige Geschichte zurück. Am Hauptsitz Köln erscheinen der „Kölner Stadtanzeiger“ , die „Kölnische Rundschau“ und das 1964 gegründete Boulevardblatt „Express“ . Seit Oktober 2004 erscheint zudem die Tabloidzeitung „Kölner Stadt-Anzeiger Direkt“ für jüngere Leser. Nach der Wende erwarb der Verlag in Halle die „Mitteldeutsche Zeitung“ .

Im Jahr 2004 erwirtschafteten die rund 3000 Mitarbeiter einen Umsatz in Höhe von 512 Millionen Euro. Der Überschuss betrug 33 Millionen Euro.

EXPANSIONSDRANG

DuMont Schauberg ist außer im Buchverlagsgeschäft und in Online-Medien auch im Hörfunk, im Versandhandel und im Briefgeschäft engagiert.

Beim Verkauf des Berliner Verlags an eine Finanzinvestorengruppe um David Montgomery trat DuMont Schauberg öffentlich als Kaufinteressent auf. Bei der „Frankfurter Rundschau“ war der Kölner Verlag gegen die in Hannover beheimatete Madsack-Gruppe angetreten. Die „Frankfurter Rundschau“ wird die erste überregionale Zeitung im Portfolio der in und um Köln angestammten Unternehmensgruppe sein.

FÜHRUNG

An der Spitze des Aufsichtsrats des patriarchalisch-familiengeführten Unternehmens steht Alfred Neven DuMont . Er ist zugleich Herausgeber und Verleger der Zeitungen. Weitere Mitglieder des Aufsichtsrats sind unter anderen der frühere Springer-Journalist Claus Larass sowie neuerdings der frühere Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD).

Die Geschäftsführung teilen sich Konstantin Neven DuMont (zuständig für Köln), Christoph Schütte (zuständig für Beteiligungen, Eberhard Klein (Kaufmännisches) und Heinz Kiegeland (Sprecher).

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