Maria Furtwängler : „Nur noch einen ,Tatort‘ pro Jahr“

Die Schauspielerin Maria Furtwängler tritt als Kommissarin kürzer. Sie will die Zeit für andere Projekte nutzen. Dazu gehört ein Film, in dem sie die umstrittene Regisseurin Leni Riefenstahl spielt.

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Die Schauspielerin Maria Furtwängler (46) will als Kommissarin Charlotte Lindholm künftig kürzer treten. „Ich habe mich entschlossen, in den nächsten zwei Jahren nur je eine ,Tatort‘-Folge pro Jahr zu drehen“, sagte Furtwängler der Zeitschrift „Hörzu“.

Sie wolle der ARD-Krimireihe aber weiter verbunden bleiben, „denn ich mag meine Figur einfach zu gern, um sie ganz aufzugeben“. Seit 2002 spielte Furtwängler 18-mal die niedersächsische Ermittlerin Charlotte Lindholm. Jetzt will sie mehr Zeit für andere Projekte haben: zum Beispiel für einen Film, in dem sie die umstrittene Regisseurin Leni Riefenstahl (1902-2003) verkörpert. Im nächsten Jahr wird sie zudem im Theaterstück „Gerüchte ... Gerüchte ...“ ihr Bühnendebüt geben. Premiere ist am 13. Januar im Berliner Theater am Kurfürstendamm – für den TV-Star ein Novum: „Ich stehe erstmals auf der Bühne. Das fühlt sich ein bisschen an wie die Zeit vor meinem ersten Film.“ Der nächste „Tatort“ mit Furtwängler ist ein Zweiteiler und wird am 9. und 16. Dezember ausgestrahlt. Der NDR ist mit der Krimireihe aber weiter gut im ARD-Programm vertreten, denn mit Wotan Wilke Möhring und Til Schweiger sind zwei neue Ermittler im Einsatz. Tsp/dpa

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