"McDreamy" stirbt den Serientod : Schock bei "Grey's Anatomy"

Patrick Dempsey, von weiblichen Serienfans als schöner Chirurg Dr. Derek Shepherd geliebt, verlässt die Krankenhausserie. Natürlich unter dramatischen Umständen

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So schön, so tot. Patrick Dempsey stirbt in "Grey's Anatomy" den Serientod.
So schön, so tot. Patrick Dempsey stirbt in "Grey's Anatomy" den Serientod.Foto: dpa

Schock und Drama zugleich: Patrick Dempsey alias Dr. Derek Shepherd stirbt in der Erfolgsserie „Grey's Anatomy“ (nicht zu verwechseln mit "Emergency Room") den Serientod. Die Produktion läuft in Deutschland bei ProSieben. Der Sender ABC strahlte am Donnerstagabend in den USA die letzte Folge mit „McDreamy“ aus, wie US-Medien berichteten. Demzufolge kommt der schöne Chirurg bei einem Autounfall ums Leben - nachdem er die anderen Beteiligten gerettet hat, berichtet die Deutsche Presse-Agentur.

Der Sender ABC stellte ein Video mit „McDreamy“-Szenen auf seine Website, der Titel: „In Gedenken an Dr. Derek Shepherd“. Unter dem Hashtag #RIPMcDreamy äußerten sich Tausende Fans bei Twitter schockiert über den Serientod. „Ich dachte nie, dass das passieren wird. Und wie es nun geschehen ist, ist mehr als grausam“, schrieb ein Fan. „Ich werde dich vermissen, Derek“, ein anderer. Dazu posteten viele Fans Bilder mit typischen Dr.-Shepherd-Szenen: Der Neurochirurg mit Mundschutz und OP-Haube - oder glücklich mit seiner Serien-Frau Meredith Grey.

Die Serie geht weiter - aber wie?

Alle in der Serie bekämen Dereks Verlust zu spüren, wurde Produzentin Shonda Rhimes von US-Medien zitiert. Meredith Grey (gespielt von Ellen Pompeo) und die ganze Serien-Familie müssten sich nun auf unbekanntes Terrain begeben. Dr. Derek Shepherd war über Jahre eine der tragenden Figuren bei „Grey's Anatomy“ - und besonders bei den weiblichen Zuschauern beliebt. Laut einem Bericht des Branchenportals „The Hollywoodreporter“ arbeitet Schauspieler Dempsey aber schon an neuen Projekten für ABC.

Neben der Schauspielerei ist der 49-jährige Dempsey ein leidenschaftlicher Motorsportler. Insofern ist sein Serientod vielleicht nicht völlig aus der Luft gegriffen. Vom Autorennsport sagt er, dies sei seine wahre Leidenschaft sei. In seiner Freizeit ist er als Rennfahrer aktiv und bestritt 2008 unter anderem das 24-Stunden-Rennen von Daytona. 2003 gründete er den Rennstall Dempsey Racing. Autorennsport ist für ihn ein „magischer Wettkampf“. (mit dpa)

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