Medien : Medien-Alltag: Die Ösis kommen!

Und nun zum erschreckenden Teil des Medien-Alltags: Das deutsche Privat-Fernsehen wird mittlerweile überwiegend von Österreichern gemacht. Gewusst? Nein?! Dann jetzt! Allein schon die von RTL stehen offenbar, allen EU-Sanktionen zum Trotz, auf das übel beleumundete Bergvolk. Der Wiener Helmut Thoma baute RTL auf, der Wiener Gerhard Zeiler führt den Sender jetzt weiter, wobei er sich voll auf seinen Wiener Chefredakteur, den Mahr-Hansi, verlässt. Wenn die beiden von ihrem Werbezeiten-Vermarkter IP Deutschland etwas brauchen, müssen sie sich nicht einmal anstrengen, hochdeutsch zu sprechen, sondern können ihren schmuddeligen Ösi-Dialekt gleich beibehalten: Der IP Deutschland-Chef kommt ja ebenfalls aus der Alpenrepublik. Auch der vermeintliche Leitkultur-Sender RTL 2 wird vom Ösi Josef Andorfer beherrscht. Der kommt übrigens noch nicht mal aus der Kulturstadt Wien, sondern aus einem Dorf in der tiefsten Provinz.

Was die hier alle suchen, ist noch ungeklärt. Wahrscheinlich hat das aber auch damit zu tun, dass es zu Hause lange Zeit kein Privatfernsehen gab. Voller Frustration und Neid kommen sie nach Deutschland. Was sie aber hier verloren haben, ist klar: unser ordentliches deutsches Kulturverständnis nach Strich und Faden untergraben.

Wirklich - Schmuddel-TV, wohin man sieht: Thoma machte RTL Ende der 80er zum "Eroscenter des deutschen Fernsehens", empörte sich das "FAZ-Magazin" schon damals. Und wenn es das "FAZ-Magazin" heute noch geben würde, dann käme Josef Andorfer und sein "Big-Brother"-Sender nicht viel besser weg.

Der einzige, der sich bisher dem unbegrenzten Zuzug der Schmuddel-Macher aus dem Haider-Land widersetzt hat, ist Leo Kirch. Kein Ösi weit und breit in der ProSiebenSat 1-Medien-Familie. Ganz kann sich aber nicht einmal Kirch vor den Attacken aus dem Süden erwehren. Der ehemalige ProSieben-Chef Georg Kofler kommt aus Südtirol (derzeit Italien). Und der neue Boss der ProSiebenSat 1 Media AG Urs Rohner ist Schweizer, geboren in Zürich.

Mittlerweile ist sogar beim schmalen privaten Informationsangebot Vorsicht geboten. Über N 24 braucht man ja erst gar nicht zu reden (Kirch/Rohner/Schweiz). n-tv steuert ein Wiener namens Helmut Brandstätter. Und als ob das nicht reichen würde, hat er dieser Tage als zweiten Chefredakteur einen Kumpel aus Wiener Tagen installiert.

Mal ehrlich: Wie soll das denn weitergehen? Mit gruppendynamischer Erotik wie auf RTL 2? Pfui! Die Herren müssen sich endlich integrieren. Das fängt mit dialektfreier deutscher Aussprache an und hört mit einem anständigen deutschen TV-Programm auf.

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