Medien : Medienwoche debattiert Auftrag von ARD und ZDF

„Vierzig Jahre ist es her, das Willy Brandt ein Knöpfchen drückte und damit den Beginn des Farbfernsehens in Deutschland einläutete.“ Es war ein Blick zurück, den die Geschäftsführerin des Medienboards Berlin Brandenburg, Petra Müller, wagte. Bei der Auftakt-Pressekonferenz zur Medienwoche Berlin-Brandenburg, die vom 29. August bis zum 7. September stattfindet wurde aber vor allem nach vorne geschaut: Digitalisierung und mobiles Fernsehen als Herausforderungen für die Zukunft. „Die Entwicklung des digitalen Fernsehens, aber auch die neue Debatte um den Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bleiben zentrale Themen auf der medienpolitischen Agenda“, sagte der Direktor der Medienanstalt Berlin-Brandenburg, Hans Hege. Damit sprach er die umstrittene neue Digitalstrategie der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender an, die im Mittelpunkt der Medienwoche stehen wird. Der ARD-Vorsitzende Fritz Raff und ZDF-Intendant Markus Schächter werden sich der Kritik stellen. Ein weiterer Diskussionspunkt wird die „Online first“-Strategie vieler Medienunternehmen sein. Beim „European Forum for Mobile TV“ soll es um die Zukunft des mobilen Fernsehens gehen. Zum Abschluss der Medienwoche wird es zum dritten Mal das „M100 Sanssouci Colloquium“ geben. An der Diskussion zum Thema „Dialog zwischen arabischen und europäischen Medien“ wird auch Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble teilnehmen. psil

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