Medien : Mehr Fußball war noch nie TV, mobil, Radio: Wie die Liga zum Fan kommt

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Am 9. August startet die Fußball-Bundesliga mit der Partie Bayern München – Borussia Mönchengladbach. Zugleich wird es noch nie so viele Wege zum Sehen und Hören der Liga geben. Ein Überblick.

Fernsehen: Das Pay-TV Sky wird alle Partien der ersten und der zweiten Liga live und exklusiv übertragen. Zum Saisonbeginn wird mit einem Abo für 29,90 Euro pro Monat geworben. Im Free-TV bleibt die ARD-„Sportschau“ erste Adresse, hier wird ab 18 Uhr 30 über die Eliteliga berichtet. Das ZDF-„Sportstudio“ um 23 Uhr fasst den Spieltag zusammen. Neu ist die einheitliche „Sportschau“ am Sonntag um 21 Uhr 45 in allen ARD-Dritten.

Internet: Das umfassendste Angebot hat hier wiederum das Pay-TV Sky, bei dem Kunden auf dem Rechner, iPhone oder iPad oder der Spielekonsole Xbox live oder zeitverzögert alle Spiele gucken können. Das Angebot SkyGo kostet mindestens 34,90 Euro pro Monat. Von dieser Saison an hat sich auch der Axel Springer Konzern in die Bundesliga-Berichterstattung eingekauft – mit der „Bundesliga bei Bild“ über Bild.de. Kunden benötigen dazu aber zunächst ein Abo namens „Bildplus“ für mindestens 4,99 Euro pro Monat. Dazu kommen 2,99 Euro für die Bundesliga-Clips mit Spielzusammenfassungen, die eine Stunde nach Abpfiff zur Verfügung stehen. Zusammen kostet das wenigstens 7,98 Euro pro Monat.

Smartphone: Der Vertrag mit „Bildplus“ fürs Internet bezieht diese Endgeräte mit ein, die Kosten liegen also bei 7,98 Euro. Sky hat auch für Nicht-Abonnenten eine App auf den Markt gebracht. Für 4,49 Euro pro Monat können Nutzer unmittelbar nach Abpfiff alle Tore aus Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League sehen. Sky zeigt allerdings nur die Tore, während „Bild“-Bundesliga eine Stunde nach Spielschluss Zusammenfassungen zwischen 90 Sekunden und sechs Minuten anbietet.

Radio: Es bleibt bei der traditionellen Stadion-Konferenz der ARD-Sender am Samstag. Das Liga-Radio von Sport1 läuft übers Smartphone und im Internet. Hörer können kostenlos einzelne Spiele vollständig oder eine Konferenz aller Spiele verfolgen. Joachim Huber

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