Medien : Mehr ist nicht unbedingt besser

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Moderne Computer haben Anschlüsse im Überfluss. Viele der besonders häufig verwendeten Buchsen befinden sich sowohl auf der Rück als auch auf der Vorderseite des Computers. Beim Kauf eines PCs stellt sich allerdings die Frage: Welche Anschlüsse sind unbedingt notwendig und welche verzichtbar?

Wovon man nicht genug haben kann: Die größte Revolution bei den Computeranschlüssen ist der Universal Serial Bus, kurz USB genannt. Dieses System, zu erkennen an den flachen Steckern, hat die alten seriellen und parallelen Anschlüsse nahezu vollständig abgelöst. Ob Drucker, Scanner, Modem, Handheld-Computer oder externer Brenner und externe Festplatte – alle diese Geräte werden zumeist nur noch als USB-Variante angeboten. Standard ist mittlerweile USB 2.0, mit der sowohl alte USB-1.1-Geräte als auch die neuen, erheblich schnelleren USB-2.0-Geräte laufen. Die neue Norm erlaubt eine Datenübertragungsrate von 480 Megabit pro Sekunde, auch DVD-Brenner und Camcorder können so ihre Daten ausreichend schnell übertragen.

Worauf man verzichten kann: Wer keine Altgeräte besitzt, kann zumeist auf die größeren seriellen und parallelen Anschlüsse verzichten. Auch ein Gameport, der früher zum Anschluss eines Joysticks nötig war, gehört zu den verzichtbaren Anschlüssen.

Was man für spezielle Anforderungen benötigt: Besonders bei digitalen Camcordern ist noch immer der Firewire-Anschluss (mit dem Standard IEEE 1394) Pflicht. Zwar gibt es inzwischen die ersten Geräte, die auch über USB 2.0 angeschlossen werden, die Regel ist aber Firewire. Es gibt zwei verschiedene Buchsentypen: Der kleinere Typ ohne Stromversorgung kommt zumeist bei Camcordern zum Einsatz, die größere Variante stellt für externe Brenner oder Festplatten auch gleich die Stromversorgung zur Verfügung.

Ebenfalls eine Investition in die Zukunft: Ein Gigabit-Netzwerkanschluss, der zehnmal schneller ist als die meisten heutigen Typen mit 100 Megabit/Sekunde. sag

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