Medien : Mode-Show für Claudia Schiffer

Pro Sieben will neues Format noch 2013 zeigen.

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Die beste Zeit von „Germany’s Next Topmodel“ ist offensichtlich vorbei. Mit nur noch 2,31 Millionen Zuschauerinnen erreichte die Castingshow mit Heidi Klum am vergangenen Donnerstag einen neuen Tiefstwert. Doch schrecken die Zahlen Pro Sieben nicht davon ab, sich weiter mit Modeformaten zu versuchen – und einem Ex-Model als Moderatorin: „Fashion Hero“ heißt das Format, das Claudia Schiffer präsentieren soll.

Die ersten Aufzeichnungen sind bereits Ende April geplant, ausgestrahlt werden soll die Sendung noch 2013. Noch hat Schiffer den Vertrag offenbar nicht unterschrieben, aber die Zusammenarbeit gilt als wahrscheinlich. Zumindest wird sie weder von Pro Sieben noch vom Management dementiert. Schiffer würde damit in die Fußstapfen ihrer Model-Kollegin Elle Macpherson treten, die das Format unter dem Namen „Fashion Star“ beim Sender NBC moderiert hat. Die deutsche Adaption ist dem US-Vorbild ähnlich: Gecastet wird nicht ein neues „Topmodel“, sondern ein neuer „Topdesigner“. Junge Modemacher entwerfen für die Show Kollektionen, prominente Mentoren beraten sie dabei. Die Stücke werden dann vor Einkäufern von Modehausketten und Marken gezeigt, im besten Fall von ihnen gekauft und produziert. Der Designer, der dabei am erfolgreichsten ist, wird „Fashion Hero“. Gewinner werden aber am Ende eher die Modefirmen sein, die sich in der Show in einer Art Dauerwerbesendung präsentieren können.

Für Schiffer wäre es der zweite Versuch, Karriere im Fernsehen zu machen. 1995 moderierte sie auf RTL2 den Talk „Claudia Schiffer - Close up“ - der allerdings nach nur einer Folge beendete wurde. Bei ProSieben würde sie nun Heidi Klum Konkurrenz machen, zumindest, was den Formattyp Casting angeht. Ersetzen soll Schiffer Klum aber nicht. Trotz der vergleichsweise schlechten Quoten ist auch für 2014 eine neue Staffel von „GNTM“ geplant Sonja Pohlmann

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