Medien : "Monitor": Wieder sesshaft

ika

"Think big" ist das Lebensmotto von Sonia Mikich. Sechs Jahre arbeitete die Fernsehfrau als ARD-Korrespondentin in Moskau, seit drei Jahren leitet sie das ARD-Studio Paris. Am 1. Januar 2002 wird die 49-Jährige Chefin des Politik-Magazins "Monitor". Der Führungswechsel als Rollentausch: "Monitor"-Chef Klaus Bednarz wird künftig als Chefreporter durch die Welt reisen, während die Weltenbummlerin Mikich nach Köln zurückkehrt, wo sie vor fast 20 Jahren als Volontärin beim WDR ihre Fernsehkarriere begann. Sonia Mikichs Biografie kommt einem multikulturellen Puzzle gleich: Sie ist die Tochter einer deutschen Übersetzerin und eines serbischen Hoteliers, geboren in Oxford, aufgewachsen in London, Studium in Aachen. Für ihre Reportagen aus Kriegs- und Krisengebieten hat Mikich den Telestar, das Bundesverdienstkreuz und den Kritikerpreis 2001 erhalten. Sie verstehe es, "differenzierende Grautöne gegen Schwarz-Weiß-Klischees zu setzen", hieß es in der Festrede.

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