Nach Russland : „Weissensee“ wird exportiert

08.10.2012 00:00 Uhr

In Deutschland war die ARD-Serie "Weissensee" ein Erfolg. Jetzt soll sie auch im russischen Fernsehen gezeigt werden.

Die ARD-Fernsehserie „Weissensee“ über eine DDR-Familie wird jetzt auch in Russland gezeigt. Der TV-Kanal Swesda (Stern) strahle die Serie aus, sagte ein Sendersprecher in Moskau. In Deutschland erreichten die sechs Folgen ein Millionenpublikum. Wegen der neun russischen Zeitzonen werde die Staffel zu unterschiedlichen Zeiten zu sehen sein.

Begleitend wurde der Leiter der Stasiopfer-Gedenkstätte in Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, von Swesda in der deutschen Hauptstadt interviewt. Knabe sagte, ein Fernsehteam habe auch in der Gedenkstätte mit ihren original erhaltenen Zellen und Verhörräumen gedreht. Der TV-Kanal wolle die sechs Folgen zusammenhängend an einem Abend senden, so Knabe.

Swesda wird seit 2005 vom russischen Verteidigungsministerium betrieben.

„Weissensee“ spielt in den 80er Jahren in der DDR und war ein Beitrag der ARD zum 20. Jahrestag der deutschen Einheit. Es geht um einen Stasi-Major, der mit aller Härte für sein Weltbild kämpft. Inzwischen wurde eine zweite Staffel gedreht, die aber noch nicht ausgestrahlt ist. dpa

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Unser/e Leser/in blinder meint zum Artikel: Besuch im Reichstag bleibt umständlich:
Da von den aktuell 620 Abgeordneten bei den Sitzungen sowieso nur 20% anwesend sind, bleiben fast fünfhundert Sitze unbelegt. Hier könnte man doch die wartenden Besucher nach der obligatorischen Einlasskontrolle "zwischenparken".
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