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Phoenix kritisiert TV-Verbot

für Kundus-Ausschuss

Der Sender Phoenix darf die Aussage von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) im Kundus- Untersuchungsausschuss nicht übertragen - und ist empört darüber. „Wir verstehen nicht, warum dem Fernsehzuschauer dieser wichtige und interessante Vorgang der parlamentarischen Arbeit vorenthalten wird“, sagten die Programmgeschäftsführer Michael Hirz und Christoph Minhoff am Freitag. Die Aussage am 22. April sei keineswegs geheim, sondern öffentlich. „Nur kann nicht jeder Interessierte an diesem Tag in Berlin sein. Wir sehen den Ausschluss des Fernsehens als problematisch an.“    Der Untersuchungsausschuss hatte am Donnerstag mit den Stimmen der Koalition eine Übertragung der Zeugenvernehmung Guttenbergs abgelehnt, obwohl dieser selbst damit einverstanden gewesen wäre.

Der CDU/CSU-Obmann Ernst-Reinhard Beck sagte, man wolle kein „Spektakel Guttenberg“. dpa/Tsp

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