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Springer-Verlag erwägt Einstieg beim Magazin-Projekt von Stefan Aust



Als Mitbegründer für das neue Nachrichtenmagazin, das Ex-„Spiegel-„Chefredakteur Stefan Aust derzeit im Auftrag der WAZ-Gruppe („Westdeutsche Allgemeine Zeitung“) entwickelt, kommt offenbar der Axel Springer Verlag („Bild“) infrage, meldet der „Spiegel“. Die Chancen, dass Springer als Mehrheitseigner einsteige, stünden 50:50. Die WAZ wolle nur einen Minderheitsanteil von 25 Prozent übernehmen. Der Schweizer Ringier-Verlag („Cicero“) und der Burda-Verlag („Focus“), die ebenfalls als potenzielle Investoren im Gespräch waren, wollen sich laut „Spiegel“ nicht an Austs Magazin beteiligen. Eine Entscheidung über den Einstieg des Springer-Verlags solle in den nächsten Wochen fallen. Ende Mai läuft Austs Entwicklungsauftrag aus. sop

„Zeit“ und „Spiegel“ planen iPad-Applikationen

Die Wochenzeitung „Die Zeit“ will bald nach dem Deutschland-Start des iPad Ende Mai mit einer Applikation für den Reader präsent sein. Gleichzeitig werde eine „Zeit“-Version fürs iPhone entwickelt, sagte eine Verlagssprecherin des Hamburger Medienmagazins „new business.“ Über Preise und weitere Details wurden keine Angaben gemacht. Auch das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ will laut „new business“ zum Start des iPad in Deutschland mit einer maßgeschneiderten Applikation auf dem Apple-Gerät präsent sein. Insider gingen davon aus, dass die „Spiegel“-App fürs iPad zum gleichen Preis angeboten wird wie die bereits existierende iPhone-App des Nachrichtenmagazins, die 3,99 Euro pro Ausgabe kostet. sop

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