NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Sechs Journalisten erhalten

Theodor-Wolff-Preis



Der Theodor-Wolff-Preis des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger geht dieses Jahr an sechs Journalisten. Geehrt werden in der Sparte „Lokales“ Detlef Schmalenberg vom „Kölner Stadt-Anzeiger“ und Frank Buchmeiner von der „Stuttgarter Zeitung“. Den Preis in der Kategorie „Allgemeines“ bekommen Arne Perras von der „Süddeutschen Zeitung“ und Sabine Rennefanz von der „Berliner Zeitung“. Siegerin in der Kategorie „Kommentar/Glosse/Essay“ ist Jana Hensel von der „Zeit“. Für sein Lebenswerk wird der Musikkritiker Joachim Kaiser von der „Süddeutschen Zeitung“ geehrt. Die Auszeichnungen sind jeweils mit 6000 Euro dotiert. Der Theodor-Wolff-Preis, der an den langjährigen Chefredakteur des „Berliner Tageblatts“ erinnert, gehört zu den renommiertesten Auszeichnungen für Zeitungsjournalisten in Deutschland. Tsp

Klaus Wowereit will nicht

für Radio Paradiso eintreten

Das bevorstehende Ende des christlichen Senders Radio Paradiso hat am Donnerstag das Berliner Abgeordnetenhaus beschäftigt. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) lehnte dabei eine Stellungnahme des Senats dazu ab. Die Vergabe von Frequenzen sei eine unabhängige Entscheidung der Medienanstalt Berlin-Brandenburg. Sie falle nicht in die Zuständigkeit von Parlament und Senat. Wowereit äußerte sich auch zum Eintreten von Kulturstaatssekretär André Schmitz (SPD) für Radio Paradiso. Als „Fan“ des Senders sei ihm dies „nicht zu verübeln“, scherzte der Regierende Bürgermeister. Vielleicht werde auch der Nachfolgesender seinen Musikgeschmack treffen. Die Medienanstalt entschied, die Lizenz für Radio Paradiso nicht zu verlängern. Die entsprechenden Frequenzen erhält oldiestar. KNA

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