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Verkauf des „Rheinischen Merkurs“?



Die katholische Kirche erwägt einen Verkauf der Wochenzeitung „Rheinischer Merkur“. Nach Brancheninformationen ist ein Verkauf an die Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“ im Gespräch. Die Gesellschafter wollten am Montag vor der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda zusammenkommen, um über die Zukunft des Blattes zu beraten. Offiziell wollten sich weder die Geschäftsführung der „Zeit“ noch die Bischofskonferenz äußern. Der „Rheinische Merkur“, der unter sinkender Auflage (laut IVW: 64 300) leidet, gehört neun katholischen Bistümern, einen geringen Anteil hält die Bischofskonferenz. Weil der „Merkur“ hohe kirchliche Zuschüsse benötigt, um zu überleben, wollen die Bischöfe eine Lösung für die wertkonservative Tageszeitung finden. Plänen zufolge solle nur noch eine Mini-Version des „Rheinischen Merkur“ produziert werden. Diese könnte den verbliebenen 12 900 Abonnenten im Verbund mit der „Zeit“ angeboten werden. Tsp

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