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Sozialpreis für „Zeit“-Reportage über eine ghanaische Familie

Die Sieger des diesjährigen Medienpreises für soziale Berichterstattung („Deutscher Sozialpreis“) sind am Montag in Berlin von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege bekannt gegeben worden. In der Sparte Print erhält „Zeit“-Autor Henning Sußebach den Preis für seinen Bericht „Die Opokus von nebenan“. Das Stück handelt von einer ghanaischen Familie, die durch die Bildung ihrer Kinder versucht, sich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Inge Braun und Helmut Huber werden für ihr Radiofeature „Werd ich mit Singen deutsch?“ ausgezeichnet. Die Gemeinschaftsproduktion von Deutschlandradio Kultur, Norddeutschem Rundfunk und Rundfunk Berlin-Brandenburg begleitet Immigranten auf ihren individuellen Wegen vom Antrag auf Einbürgerung bis zum feierlichen Gelübde. „Hallo Jule, ich lebe noch“ lautet der Titel der WDR-Doku von Heidi und Bernd Umbreit, die den Preis in der Sparte Fernsehen erhalten. Sie zeigen die Innenwelt von suizidgefährdeten Jugendlichen und die Arbeit von Onlineberatungsstellen. Der mit insgesamt 15 000 Euro dotierte Deutsche Sozialpreis 2010 wird am 30. November in Berlin überreicht. Tsp/epd

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