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Konstantin Neven DuMont

greift seinen Vater an

Der Machtkampf im Kölner Verlagshaus M. DuMont Schauberg (MDS) zieht weitere Kreise. In einem vorab veröffentlichten Interview mit dem „Focus“ attackiert Konstantin Neven DuMont, 41, seinen Vater Alfred Neven DuMont, 83. Der blicke „bei der Digitalisierung und den nötigen Veränderungen der Geschäftsmodelle nicht so richtig durch“. Der Vater sei „von der alten Schule und glaubt, Tageszeitungen funktionieren irgendwie“. Konstantin Neven DuMont, dessen Vorstandsaufgaben nach offzieller Sprachregelung derzeit ruhen, nimmt die zum Konzern gehörende, hoch defizitäre „Frankfurter Rundschau“ als Beispiel. Man müsse sich deren Situation nur ansehen, um zu wissen, „dass das so nicht die Zukunft ist“. Bei MDS herrsche ein Machtvakuum, eine Ursache sei, dass sein Vater noch eine entscheidende Rolle neben ihm spiele. Da die Mitarbeiter unterschiedliche Botschaften empfangen, „macht jeder, was er will“. Konstantin Neven DuMont kündigt seine Rückkehr an, zugleich stellt er seinen Rückzug in Aussicht.Tsp

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