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Gescheiterte Springer-Übernahme von Pro-SiebenSat 1 vor Gericht



Der Streit um die gescheiterte Übernahme der Fernsehgruppe ProSiebenSat 1 durch Europas größtes Zeitungshaus Axel Springer („Bild“, „Welt“) wird neu aufgerollt. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ordnete am Mittwoch eine erneute medienrechtliche Prüfung des Vorhabens an. Dabei müsse sich der Bayerische Verwaltungsgerichtshof mit der Frage befassen, ob der Einstieg Axel Springers beim TV-Konzern nach dem Medienrecht unbedenklich gewesen wäre. Der Verlag Axel Springer äußerte sich erfreut über die Entscheidung (Az.: BVerwG 6 C 16.09). dpa

100 000-Euro-Kompromiss

bei Streit um 9Live

Der Fernsehsender 9Live entgeht dank einer Kompromisslösung einer Bußgeldzahlung. Der Gewinnspielkanal und die Landesmedienanstalten hätten sich darauf geeinigt, dass die ProSiebenSat-1-Gruppe einmal 100 000 Euro überweist, die Medienwächter im Gegenzug viele Bußgeldbescheide zurücknähmen, teilte 9Live am Mittwoch mit. Die Landesmedienanstalten hatten mehrere Bußgeldverfahren angeordnet, weil in den Gewinnspielsendungen unter anderem zu hoher Zeitdruck auf die Zuschauer ausgeübt und das Publikum in die Irre geführt worden sei. Dies ist laut Gewinnspielsatzung nicht erlaubt. dpa

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