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MDR prüft Schadensersatzforderung

gegen NDR-Fernsehdirektor

Im Betrugsskandal beim Kinderkanal (Kika) erwägt der MDR Schadensersatzansprüche gegen frühere Entscheidungsträger. Für den früheren Kika-Programmgeschäftsführer und heutigen Fernsehdirektor des NDR, Frank Beckmann, und den ehemaligen MDR-Fernsehchef Henning Röhl könnten die Veruntreuungen Konsequenzen haben, sagte MDR-Intendant Udo Reiter dem „Spiegel“. Der größte Teil der veruntreuten Summe von 8,2 Millionen Euro fällt in die Amtszeit Beckmanns, der den Kika von 2000 bis 2008 geleitet habe. MDR-Sprecher Dirk Thärichen hatte gesagt, dass Beckmann als NDR-Mitarbeiter „nicht mehr der arbeitsrechtlichen Kontrolle des MDR unterliegt“. Bei ihm sind damit Schadensersatzforderungen möglich, nicht aber personelle Konsequenzen wie bei MDR und Kika. MDR-Verwaltungsdirektor Holger Tanhäuser gibt sein Amt auf, Kika-Chef Steffen Kottkamp wird abgemahnt. Tsp



Neumann: Keine Subventionen

für notleidende Zeitungen

Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat sich klar gegen Subventionen für wirtschaftlich angeschlagene Zeitungen ausgesprochen. Der CDU-Politiker forderte aber bessere Rahmenbedingungen für die Printmedien, die wegen der Konkurrenz durch das Internet Anzeigen und Leser verlieren. So müsste den Zeitungshäusern vor allem der ermäßigte Mehrwertsteuersatz erhalten bleiben. dpa

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