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Seehofer stellt sich vor Pfister

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat die Aberkennung des Egon-Erwin-Kisch-Preises für den Spiegel-Autor René Pfister kritisiert. „Viel Falsches in den Medien wird nicht geahndet, und hier wird das Richtige falsch geahndet“, sagte Seehofer der „Süddeutschen Zeitung“. An dem Text, in dem Pfister den Politiker porträtiert, sei nicht alles angenehm. „Aber die Informationen sind richtig“, sagte Seehofer. Im Einstieg seines Textes „Am Stellpult“ hatte Pfister die private Seite Seehofers als Modelleisenbahner dargestellt und die Herrschaft über seine Miniaturwelt mit der über den Freistaat in Beziehung gesetzt. Der Autor räumte auf Nachfrage ein, dass er die Modellbahn im Keller nie selbst gesehen hat. Die Jury des Henri-Nannen-Preises hatte Pfister die Auszeichnung daraufhin aberkannt. epd

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