NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

MDR-Affäre und kein Ende

Die Affäre um den suspendierten Unterhaltungschef des MDR, Udo Foht, weitet sich aus. Die Schweizer Musik- und TV-Produktionsfirma Gillming & Co. soll laut „Spiegel“ gegen den MDR Anspruch auf Schadensersatz stellen. Die Rede ist von einer Million Euro. Im MDR heißt es, es gehe nur um einen Bruchteil der Summe. Streitpunkt ist die Talkshow „Generationen-Dialog“, die Foht bei Gillming in Auftrag gegeben haben soll. Die Show wurde jedoch nie produziert. Der MDR will sich zu den Vorwürfen gegen Foht nicht mehr äußern. Tsp

Rudolf Rohlinger gestorben

Der frühere Fernsehjournalist Rudolf Rohlinger ist tot. Er sei am Samstagmorgen im Alter von 85 Jahren in seinem Haus in Pulheim bei Köln gestorben, sagte sein Sohn Jochen F. Rohlinger am Sonntag. Rohlinger kam 1963 zum WDR und wurde Wahlberichterstatter der ARD. Dem großen Publikum wurde er auch durch die ARD-Sendung „Monitor“ bekannt, in der er mit Moderator Claus Hinrich Casdorff die legendären „Kreuzfeuer“-Interviews führte. WDR-Intendantin Monika Piel würdigte Rudolf Rohlinger auch als „Vorbild für junge Journalisten“. dpa/Tsp

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben