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Millionenklage gegen „Handelsblatt“

Der Unternehmer August von Finck sieht sich durch das „Handelsblatt“ in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt. In einem Bericht am 17. Oktober wurde über staatsanwaltliche Durchsuchungen bei der VM Vermögens-Management GmbH, die zu Fincks Firmenkreis gehört, wegen des Verdachts auf Beihilfe zur Steuerhinterziehung berichtet. Über seinen Anwalt hat Baron von Finck nun Klage beim Hamburger Landgericht gegen die Zeitung und deren Chefredakteur Gabor Steingart eingereicht. Die Schadenssumme wurde auf 15,25 Millionen Euro beziffert. Das „Handelsblatt“ wollte den Vorgang nicht kommentieren, „bei uns ist keine Klageschrift eingetroffen“. „An der grundsätzlichen Haltung der Zeitung in dieser Sache hat sich seit der Klarstellung am Tag nach dem Bericht nichts geändert“, sagte ein Sprecher. sag

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