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Größte Entlassungswelle

in Presseverlagen seit 1949

Die deutsche Presse erlebt nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit derzeit die größte Entlassungswelle seit Bestehen der Bundesrepublik. „Vorher sind mal einzelne Redaktionen insolvent gegangen. Aber das war nie die Größenordnung, die heute erreicht wird“, sagte eine Sprecherin der Bundesagentur. Verlage hatten wegen gesunkener Erlöse auf dem Print-Anzeigenmarkt zuletzt Schließungen, den Abbau von Arbeitsplätzen oder Umstrukturierungen angekündigt. Insgesamt sind hunderte Arbeitsplätze betroffen. Die Sprecherin der Bundesagentur sagte, dass „die Chancen, dass gerade die Kollegen aus dem Printbereich auch wieder im Printbereich unterkommen, nicht wahnsinnig gut sind.“ dpa/Tsp

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