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G + J: Nach „Impulse“ ist

auch „Börse Online“ gerettet



Jetzt ist nach „Impulse“ auch „Börse Online“ gerettet – der Verlag Gruner + Jahr (G+J) hat die Anlegerzeitschrift verkauft. Neuer Eigentümer ist eine Tochter des Finanzen-Verlages in München, der die Titel „Euro“, „Euro am Sonntag“ und „Artinvestor“ herausgibt. Damit scheint die Zukunft des wöchentlichen Börsenhefts gesichert. „Der Finanzen-Verlag wird zehn derzeit in Frankfurt beschäftigten Redakteuren der G+J-Wirtschaftsmedien ein Beschäftigungsangebot am Standort München machen“, heißt es weiter in der gemeinsamen Mitteilung. Am Donnerstag war bekannt geworden, dass G+J einen Käufer für das Wirtschaftsmagazin „Impulse“ gefunden hat. Das Blatt und dessen Internetauftritt geht in einem Management-Buy-out an den bisherigen Chefredakteur Nikolaus Förster. dpa

HR schließt Vergleich

mit Ex-Sportchef Emig

Der Rechtsstreit zwischen dem HR und seinem früheren Sportchef Jürgen Emig, 67, ist beendet. Beide Seiten einigten sich vor dem Hessischen Landesarbeitsgericht auf einen Vergleich, mit dem sie das Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt von 2011 akzeptieren. Das Gericht hatte damals die Kündigungsschutzklage Emigs abgewiesen und zugleich entschieden, dass der Ex-Sportchef dem HR 1,1 Millionen Euro Schadenersatz zahlen muss. Beide Parteien hatten Berufung eingelegt. Emig war 2008 wegen Bestechlichkeit und Untreue zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt worden. Der nun geschlossene Vergleich sieht vor, dass der HR die Emig zustehenden Betriebsrentenzahlungen einbehalten darf. Im Gegenzug verzichtet der Sender weitestgehend auf Vollstreckungsmaßnahmen. epd/Tsp

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