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Griechenland stellt

staatlichen Rundfunk ein



Die Regierung in Athen hat am Dienstag überraschend beschlossen, den staatlichen Hörfunk sowie das Fernsehen zu schließen. „Es wird eine neue TV- und Radio-Institution geben“, sagte Regierungssprecher Simos Kedikoglou. Die Ausstrahlung der staatlichen Sender sollte bereits in der Nacht zum Mittwoch beendet werden. Insgesamt könnten rund 2900 Techniker, Angestellte und Journalisten ihre Arbeit verlieren. Geschlossen werden drei landesweit ausgestrahlte TV-Programme, sieben landesweit ausgestrahlte Radioprogramme sowie 19 regionale Radiosender. Der staatliche Rundfunk sei ein klassisches Beispiel „unglaublicher Verschwendung“ mit Kosten von 300 Millionen Euro im Jahr und sieben Mal mehr Personal als vergleichbare Anstalten, sagte der Regierungssprecher. Der Plan sehe vor, in der nächsten Monaten ein neues Konzept für einen kleineren staatlichen Sender mit rund 1000 Mitarbeitern auszuarbeiten. dpa

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