Medien : NACHRICHTEN

ProSiebenSat 1 will für Mitarbeiter

über Sozialplan verhandeln

Der Fernsehkonzern ProSiebenSat 1 will für die von der Verlagerung seines Senders Sat 1 betroffenen Beschäftigten über einen Sozialplan verhandeln. Der Sender soll im Zuge des weitreichenden Konzernumbaus von Berlin nach München umziehen. Den rund 350 betroffenen Mitarbeitern würden jetzt Arbeitsplatzangebote in München unterbreitet, sagte ein ProSiebenSat1-Sprecher. Bis Ende Januar hätten die Beschäftigten Zeit, sich zu entscheiden. Selbstverständlich werde mit dem Betriebsrat auch über einen Sozialplan verhandelt, sagte der Sprecher. Vor der Sat-1-Zentrale in Berlin protestierten am Montag rund 100 Menschen gegen den Umzug und forderten vom Konzern einen Sozialtarifvertrag mit einer Beschäftigungsgarantie von mindestens fünf Jahren. dpa/Tsp

ARD und ZDF wollen

Ex-Terrorist Klar nicht einladen

ARD und ZDF wollen dem ehemaligen RAF-Terroristen Christian Klar nach seiner Haftentlassung kein Forum zur Selbstdarstellung bieten. Das ZDF bestätigte am Montag, dass die Chefredaktion ihre Redaktionen aufgefordert habe, Klar nicht in ihre Sendungen einzuladen. Dies sei jedoch nicht als Verbot zu verstehen, sagte ZDF-Sprecher Alexander Stock, sondern als Aufforderung, mit dem Thema „sensibel umzugehen“. ARD-Sprecher Burchard Röver sagte, bei der ARD gebe es ähnliche Überlegungen. Programmdirektor Volker Herres habe die Sender darüber informiert, dass man Klar kein Forum bieten wolle. dpa/Tsp

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