Medien : NACHRICHTEN

NDR: Nach Heinze-Affäre werden künftig alle Pseudonyme offengelegt Nach der Drehbuchaffäre um die suspendierte NDR-Fernsehspielchefin Doris J. Heinze zieht der Sender erste Konsequenzen und verschärft die Regeln bei Pseudonymen. Doris Heinze droht der Verlust von Pensionsansprüchen. Die fristlose Kündigung ist auf den Weg gebracht, ihr Arbeitsplatz wurde abgeriegelt. Inzwischen ermittelt die Hamburger Staatsanwaltschaft gegen die 60-Jährige wegen Betrugsverdachts. Es geht dabei um drei Betrugsfälle – zwei Drehbücher und eine Ideenskizze, die sie dem NDR unter Pseudonym angeboten hat. Festangestellte NDR-Mitarbeiter müssten bereits seit längerem Pseudonyme offenlegen. „Wir werden unsere Regeln noch mehr verschärfen, so dass es in Zukunft an keiner Stelle ein Pseudonym ohne Angabe des Klarnamens gibt“, sagte Sender-Sprecher Martin Gartzke am Sonntag. dpa

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