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RBB: Gewerkschaften drohen nach Tarifstreit mit Streik

Die Gewerkschaften haben die Gehalts- und Honorartarifverhandlungen beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) für gescheitert erklärt. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und der Deutsche Journalistenverband (DJV) haben am Freitag den Verhandlungstisch verlassen und angekündigt, mit ihren Mitgliedern über Streikmaßnahmen ab 1. Oktober zu beraten. Die RBB-Geschäftsleitung hatte am Freitagmorgen den Angaben von ver.di und DJV zufolge in der zweiten Verhandlungsrunde ein neues Angebot für Gehaltserhöhungen davon abhängig gemacht, dass die Gewerkschaften auch über Verschlechterungen in der Gehaltsstruktur verhandeln. DJV und ver.di lehnten dies ab. Der derzeitige Tarifvertrag läuft am 30. September aus, danach endet die Friedenspflicht. Die Gewerkschaften kündigten an, am 22. September über Kampfmaßnahmen zu beraten. ddp

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