Medien : NACHRICHTEN

Leipziger Medienpreis

für drei an mutige Journalisten

Die Journalisten Roberto Saviano (Italien), Dusan Miljus (Kroatien) und Ahmet Altan (Türkei) sind die Träger des diesjährigen Leipziger Medienpreises. „Wir möchten mit dem Preis ein Schlaglicht auf Journalisten setzen, die sich trotz Bedrohung für die Pressefreiheit einsetzen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Medienstiftung, Harald Langenfeld. Der Preis ist mit 30 000 Euro dotiert. Saviano (30) wurde mit Recherchen über die Verbrecherorganisation Camorra bekannt. Er lebt unter Polizeischutz und konnte aus Sicherheitsgründen nicht nach Leipzig kommen. „Ich fühle mich sehr geehrt, den Preis zu erhalten, weil er im Geist der Leipziger Revolution geboren wurde“, sagte der für sein verfilmtes Buch „Gomorrha“ bekannte Saviano in einer Videobotschaft. Miljus (48), leitender Redakteur der kroatischen Tageszeitung „Jutarnji List“, sagte, „in einem Land, das Journalisten Polizeischutz gewähren muss, wo aber zugleich die Drahtzieher und Täter frei herumlaufen, gibt es keine gesunde Demokratie“. Altan (59) ist Chefredakteur der militärkritischen türkischen Tageszeitung „Taraf“. Dass türkische Medien keine Berichte über das Militär veröffentlichten, sei seit den 80er Jahren eine Hürde für die Demokratie, sagte er. dpa/Tsp

Eurosport zeigt U-20-Viertelfinale live und als Zusammenfassung

Deutschlands Fußballfans können aufatmen. Das WM-Qualifikationsspiel Russland – Deutschland (17 Uhr/ZDF) konkurriert zwar am Samstag mit dem fast zeitgleichen Viertelfinale der U-20-WM zwischen Deutschland und Brasilien (16 Uhr 30/Eurosport). Wegen der Überschneidung hat Eurosport aber kurzfristig neben der Übertragung eine 45-minütige Zusammenfassung des U-20-Spiels aus Kairo ins Programm aufgenommen. Sie beginnt um 19 Uhr 15. dpa

Neuer Tarifvertrag für Film-

und Fernsehmacher

Film- und Fernsehschaffende bekommen in den kommenden Jahren eine mäßige Erhöhung der Tariflöhne. Die Höchstarbeitszeit wird nicht, wie von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi gefordert, auf zwölf, sondern auf 13 Stunden festgelegt. Das teilte die Allianz Deutscher Produzenten – Film und Fernsehen am Donnerstag in München mit. Zum 1. Januar 2010 soll es eine Tariferhöhung um 1,75 Prozent geben, ein Jahr später um weitere zwei Prozent. dpa

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