Medien : NACHRICHTEN

Olympisches Quoten-Hoch für ARD und ZDF hält an

Der Mainzer Sender erzielte bisher bei den Übertragungen aus Vancouver und Whistler einen durchschnittlichen Marktanteil von 19,1 Prozent und liegt damit nach eigenen Angaben auf dem Niveau der Winterspiele von Turin 2006. „Die Anziehungskraft Olympias ist ungebrochen. Wir freuen uns, dass neben den Top-Ereignissen zur Prime-Time auch das Angebot am späten Abend und in der Nacht auf starkes Interesse der Zuschauer gestoßen ist“, sagte ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz. Am Montag erlebten durchschnittlich 6,07 Millionen Zuschauer (20,4 Prozent Marktanteil) im ZDF das Goldrennen der Skilangläuferinnen Evi Sachenbacher-Stehle und Claudia Nystad. Bestmarke in Vancouver sind weiterhin die 9,75 Millionen Biathlon-Fans, die Magdalena Neuner beim Gewinn ihrer zweiten Goldmedaille am Sonntag die Daumen drückten. dpa

Fritz Pleitgen springt Nikolaus Brender bei

Fritz Pleitgen, ehemaliger Intendant des WDR, hat die Kritik von ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender an der politischen Einflussnahme im öffentlich-rechtlichen Rundfunk verteidigt. „Ich kann an den Feststellungen von Nikolaus Brender nichts Unzutreffendes feststellen. Er hat in Brender-Manier Schwächen des Systems deutlich benannt. Der Sache kann die Klarheit nur helfen“, sagte Pleitgen der „Bild“-Zeitung. Brender hatte dem „Spiegel“ gesagt, dass es im ZDF ein „Spitzelsystem“ wie in der ehemaligen DDR gebe. Brenders Vorgänger beim ZDF, Klaus Bresser, hingegen kritisierte die „Spitzel“-Vorwürfe als überzogen. Das IM-System in der ehemaligen DDR habe eine ganz andere Dimension gehabt und Existenzen vernichtet, sagte Bresser. Daher sei der Vergleich falsch. Bresser bestätigte jedoch, dass es „Zuträger der Parteien in den Sendern“ gibt. dpa

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