Medien : Nachrichten

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Am 4. September treffen sich Bundeskanzler Gerhard Schröder und Unionsherausforderin Angela Merkel zum TVDuell. ARD, RTL, Sat 1 und das ZDF übertragen ab 20 Uhr 30 die 90 Live-Minuten aus Adlershof. Die vier Moderatoren verteilen sich auf die beiden Paare Christiansen/Kausch und Illner/Kloeppel. Die Journalisten fragen im Sitzen, die Politiker antworten im Stehen. jbh/meh

Thomas Kausch hat mit Sabine Christiansen das Recht zur ersten Frage. Wie wichtig ist dieses Recht? Ist es nicht doch attraktiver, wie Peter

Kloeppel und Maybrit Illner die letzte Frage stellen zu dürfen?

Werden die Fragen vorher abgesprochen, zwischen den Moderatoren – oder auch mit Merkel und Schröder?

60 bis 90 Sekunden Zeit sind pro Antwort abgesprochen. Wann werden Sie ungeduldig? Wann schreiten Sie ein?

Droht nicht ein Aneinander-Vorbeireden der beiden Politiker? Hätten Sie gerne weniger Regeln, mehr Chancen für eine direkte Auseinandersetzung?

Zum Studio: Die Politiker stehen, die Moderatoren sitzen. Wäre es nicht auch für Sie besser zu stehen – auf Augenhöhe mit den Politikern?

Wenn Sie eine Überraschungsfrage stellen dürften, ganz abseits der Themenblöcke, welche wäre die ideale Frage für Gerhard Schröder und Angela Merkel?

Schauen Sie sich zur Vorbereitung noch einmal die beiden TV-Duelle Schröder-Stoiber von 2002 an?

Im Unterschied zu 2002 ist es nur ein TV-Duell geworden. Kann man den Zuschauern von öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern in einem

Duell gerecht werden?

Fernseh-Kritiker Henryk M. Broder meinte nach den TV-Duellen 2002, dass Frauen die besseren Moderatoren sind, weil sie zuhören können.

Stichwort Inszenierungsfaktor. Es ist ja nicht nur für Merkel und Schröder der wichtigste Auftritt in ihrem Politikerleben – auch für Sie ist das ein Höhepunkt Ihrer Karriere. Fragen Sie hinterher: Wie war ich?

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