Medien : Nachrichten

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— Die selbst ernannten Kritiker der Medienbranche

Ach, ich ärgere mich ja eigentlich über gar nichts mehr, ich verzweifle nur noch. Und obwohl es in den Medien genug Dinge gibt, die einem die Schamesröte ins Gesicht treiben, war 2005 nichts so schlimm wie all die selbst ernannten Kritiker der Medienbranche. Vielleicht sollten die erst mal ihre eigenen Jobs mit Anstand erledigen, bevor sie sich über die Kolleginnen

und Kollegen aufregen, die – jedenfalls die meisten – immer noch einem der

anständigsten Berufe überhaupt nachgehen.

— Der Relaunch des britischen „Guardians“

Ach, ich freue mich eigentlich über gar nichts mehr, ich bin nur manchmal

angenehm überrascht: Über den Relaunch des englischen „Guardian“. Über die

Rückkehr von Harald Schmidt. Über die neue Innovationsfreude der deutschen

Verlage. Und eben dann doch über all die Kolleginnen und Kollegen, die ihre

Liebe zum Job nicht verloren haben. Trotz allem.

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