Medien : Nestbeschmutzer

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Wenn man denn so will, ist er so eine Art Godfather of „Sex and the City“, dieser mit Preisen und Publikum verwöhnten New- York-Soap über Liebe, Lust und Leidenschaft einsamer Single-Herzen. Darren Star hat sie produziert, inszeniert und geschrieben, alles in Personalunion, so wie die Serien „Central Park West“, „Melrose Place“ und „Beverly Hills 90210“. Was Star in zehn Jahren schaffte, dafür brauchen andere wohl drei Leben und 30 Assistenten. Und nun kommt Comedy-Serie Nummer fünf, „Starlets“ (Pro 7, sonnabends, 17 Uhr), deren 17 Folgen der ersten Staffel erstmals im deutschen Fernsehen zu sehen sind. „Starlets“ hat eine andere Zielgruppe als „Sex and the City": Während die New-York-Comedy Singles um die 30 ansprechen dürfte, sind es bei „Starlets“ die 13- bis maximal 18-Jährigen. Die Serie erzählt vom Treiben hinter den Kulissen der fiktiven Soap „Grosse Pointe". Die Soap in der Soap – das hat persiflierenden Charakter, da könnte sich die Branche selbst ironisch-augenzwinkernd auf die Schippe nehmen. Für „Starlets“ soll vor allem der Erfahrungsschatz von Darren Star geplündert worden sein. Sätze wie dieser: „Du bist also keine richtige Schauspielerin, sondern nur ein Model in einer TV-Serie“ dürften in der Branche gang und gäbe sein. Ansonsten? Ein bisschen Misstrauen darf schon sein. wyd

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