Netzglossar : Augmented Reality, Tagging, Google Bildersuche

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Augmented Reality

(Engl.:) Erweiterte Realität. Ziel ist es, Informationen aus dem Netz mit der realen Welt zu verknüpfen – etwa, indem man die Handykamera auf einen Straßenzug richtet und angezeigt bekommt, welche Restaurants es dort gibt und wie sie bewertet werden. Einige Apps für Smartphones gibt es schon, oft arbeiten sie aber nicht mit Bilderkennung, sondern mittels Geo-Ortung.

Tagging

Das „Tagging“ von Gesichtern könnte neben dem Namen auch ohne Internetsuche weitere Informationen zur Person liefern. Im April hat das von Facebook gekaufte Unternehmen FACE.COM mitgeteilt, seine Software könne anhand des Bildes bereits eine Alterseinschätzung abgeben.

Und Googles Bildersuche?

Google bietet neben seiner Webseitensuche auch eine Bildersuche an. Die funktioniert allerdings nach allem, was bekannt ist (die Funktionsweise ist Betriebsgeheimnis) nicht mittels „Tagging“. Vielmehr zeigt Google Bilder an, bei denen das gesuchte Stichwort z.B. in der Bildunterzeile vorkommt. Ende letzten Jahres startete Google allerdings mit „Find my Face“ eine Gesichtserkennungssoftware für sein soziales Netzwerk Google Plus. Google arbeitet außerdem an einer „Datenbrille“, die ergänzende Informationen zum Gesehenen direkt auf die Netzhaut projizieren soll. as

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