Netzglossar : Big Data

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Mit dem Schlagwort wird die automatisierte Auswertung großer Datenmengen beschrieben. Entsprechende Programme sind bereits im Einsatz, z. B. in der Finanzbranche und in der Marktforschung. Das Datenvolumen wächst beständig. In seinem „Digital Universe Report“ schreibt das US-Hard- und Softwareunternehmen EMC, 2012 habe es 2,8 Zettabyte digitale Daten gegeben, das sind eine Billion Gigabyte. Auf ein iPad passen 16 bis 64 Gigabyte. Bis 2020, glaubt EMC, sollen 40 Zettabyte erreicht sein, das wären dann 81 große iPads pro Kopf. Menschen spielen für das Wachstum vor allem als Konsumenten und Produzenten von Videos und Bildern eine Rolle. Der überwiegende Teil der Daten aber wird von Maschinen generiert, zum Beispiel von Überwachungskameras oder Wetterstationen. Vieles ist redundant, unnütz oder existiert nur temporär. EMC schätzt nur ein Drittel als nützlich ein. Ausgewertet wird bislang nur etwa ein Prozent.

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