Medien : Neue Kneipe in der „Schillerstraße“

Thomas Gehringer

Die Erfolgssitcom heißt „Schillerstraße“, dabei war bisher ausschließlich Cordula Stratmanns Wohnzimmer zu sehen. Ab der heutigen Folge gibt es eine zweite Spielfläche: eine Kneipe. Als Wirt im Einsatz ist Bernhard Hoëcker, der die Gastwirtschaft, so die Legende, von seinem Onkel geerbt hat. Mit Cordula Stratmann, Oliver Pocher und Tetje Mierendorf stattet er dem „Schillereck“ heute eine erste Stippvisite ab – und findet eine „alte Kaschemme“ (Stratmann) vor. Wie im richtigen Leben hat Hoëcker keine Ahnung vom Kneipier-Dasein, und wie in anderen Rollen auch gibt er in den weiteren Folgen den Kleinwüchsigen mit Minderwertigkeitskomplex. „Es ist fürs Auge mal etwas anderes. Wir haben auch eine größere Spielfläche. Bei Cordula setzt man sich automatisch aufs Sofa“, sagt er. Und das neue Kneipen-Set muss nicht die letzte Erweiterung sein: Die „Schillerstraße“, die erneut für das TV-Festival „Rose d’Or“ in Luzern nominiert wurde, gehört mit rund vier Millionen Zuschauern und Marktanteilen zwischen 16 und 20 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen zu den Erfolgsformaten von Sat 1. Und das Studio in Hürth würde noch Platz für weitere Kulissen bieten.

„Die Schillerstraße“: 20 Uhr 15, Sat 1

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