Neuer Abo-Streamingdienst : Google spielt Musik

Google hat in Deutschland den Musik-Abodienst Google Play Music "All inclusive" gestartet. Der Katalog umfasst 20 Millionen Songs, aus dem man sich zudem sein eigenes Radio-Programm zusammenstellen kann.

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Mit Google Play Musik "All inclusive" kann man seinen musikalischen Horizont erweitern, sagt Produktmanagerin Sara Hecht.
Mit Google Play Musik "All inclusive" kann man seinen musikalischen Horizont erweitern, sagt Produktmanagerin Sara Hecht.Screenshot: Tsp

Sido, Britney Spears, Robbie Williams, Rebecca Ferguson – unter anderem diese Interpreten empiehlt Google Play Music „All inclusiv“ in der Rubrik Neuerscheinungen. Am Freitag hat der Internetkonzern Google seinen kostenpflichtigen Musik-Streamingdienst nun auch hierzulande gestartet. Deutschland ist das 21. Land, in dem der Abodienst angeboten wird. Er ist eine Mischung aus Spotify und Last FM, also aus gestreamter Musik aus einem Katalog von 20 Millionen Songs kombiniert mit einem individuell einstellbaren Internet-Radio, von dem man sich berieseln lassen kann. Besonders an dem Google-Ableger ist, dass die Nutzer ihre vorhandene digitale Musikbibliothek in die Cloud hochladen und dann von überall auf der Welt abrufen können.
Auf Basis der eigenen Musikbibliothek und der abgerufenen Songs, aber auch von individuellen Voreinstellugnen werden dem Nutzer Empfehlungen unterbreitet. Zudem kann der Katalog nach Interpreten, Alben, Genres oder über Rubriken wie „Angesagt“ durchforstet werden, sagte Sara Hecht, die Google-Produktmanagerin des neuen Dienstes am Donnerstag in Berlin. Weiß man, dass keine geeignete Internetverbindung zur Verfügung stehen wird, lassen sich Songs und Alben aber auch vorher auf das eigene Endgerät herunterladen. Google Play Music wird als App für Android-Handys, iPhones und für die PC-Nutzung angeboten. Das Monatsabo kostet 9,99 Euro. Frühbucher, die vor dem 15. Januar ein Abo abschließen, zahlen zwei Euro weniger.
Während die Google-Tochter Youtube in Deutschland noch immer im Streit mit der Gema liegt, sind sich der Rechteverwerter und Google beim Play-Dienst handelseinig geworden. Zu den Details wollte Hecht allerdings nichts sagen. Sogar Bands und Interpreten wie Die toten Hosen, Die Ärzte oder Xavier Naidoo, die in anderem Streaming-Diensten fehlen, sind über Google Play Music „All inclusive“ zu hören. sag

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