Neuer Pay-TV-Kanal : Kunst und Kultur goes Pay-TV: Sky Arts HD ist gestartet

Der Pay-TV-Sender Sky, bisher mit Fußball und Fiktion assoziiert, macht jetzt auch in Kunst und Kultur. Am Donnerstagabend wurde Sky Arts HD für die Pay-TV-Abonnenten in Deutschland und Österreich gestartet.

von
Bunt, vielfältig, polychrom. Sky Arts HD will Kunst und Kultur blühen lassen.
Bunt, vielfältig, polychrom. Sky Arts HD will Kunst und Kultur blühen lassen.Foto: Sky

Natürlich ist das eine Überraschung: Im 24/7-Format, im linearen TV und on demand. Bis zum 23. Januar 2017 ist Sky Arts HD für alle Sky-Kunden freigeschaltet, danach ist der Empfang nur möglich, wenn das Entertainmentpaket gebucht worden ist.

Sky-Programmchefin Elke Waltheim sagte, dass bei anderen Sendern der internationalen Sky-Gruppe, sprich bei Sky Italia und Sky UK, der Kanal für Kunst und Kultur vom Pay-TV-Publikum schon angenommen worden sei. Mit diesen Plattformen werde eng zusammengearbeitet, nicht zuletzt über das Sky Arts Production Hub in Mailand. Damit ist klar, dass Sky Arts wohl ein deutschsprachiges, aber kein auf Deutschland und Österreich beschränktes Programm sein wird.

Geboten werden soll die ganze Vielfalt an Kunst und Kultur, die einzelnen Wochentage werden dabei zu Thementagen. Am Samstag zum Beispiel sind Musik/Tanz/Theater/Oper die präferierten Genres, am Donnerstag stehen Popkultur/Urbane Kunst/Kontroverse Kunst im Mittelpunkt. Klassik steht gleichberechtigt neben der Moderne, Fotografie (Wettbewerb „Master of Photography“) neben Malerei, die Visionen und Intentionen der Künstler werden ebenso aufgezeigt wie ihre Werke präsentiert.

Um der 24-Stunden-Herausforderung nicht nur bei den Höhepunkten, sondern auch in der Strecke begegnen zu können, wird ein Sendetag dreigeteilt: Die jeweils acht Stunden neues Programm werden zwei Mal am Tag wiederholt. Mit einigem Stolz verwiesen die Sky-Arts-Verantwortlichen auf ihren ersten Scoop. Vom 26. Juli an wird der „Ring des Nibelungen“ aus Bayreuth übertragen: „Das Rheingold“ (26.7.), „Die Walküre“ („27.7.), „Siegfried“ (29.7.) und „Götterdämmerung“ (31.7.) .

Autor

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben