Newsstand : Ganz groß im Laden

Als erste deutsche Zeitung präsentiert sich der Tagesspiegel im Newsstand - Apples neuem Zeitungs-Kiosk für iPhone und iPad. Was kann der Kiosk und welchen Komfort bietet der Tagesspiegel mit seiner App?

von
Anders lesen. Die Tagesspiegel-App auf dem iPhone – im Hintergrund der elektronische Zeitungskiosk, wie man ihn vom iPad kennt. Foto: Promo
Anders lesen. Die Tagesspiegel-App auf dem iPhone – im Hintergrund der elektronische Zeitungskiosk, wie man ihn vom iPad kennt....

Als am Mittwoch das neue Betriebssystem für Apples iPad, iPhone und iPod touch, das iOS5, erschien, dauerte es teilweise mehrere Stunden, bis Apple-Nutzer ihre Geräte aktualisieren konnten. Der Ansturm war riesig, Millionen Nutzer wollten die neuen Funktionen ausprobieren. Wohl wissend auch, dass ein Großteil der Ideen hierfür vom kürzlich verstorbenen Firmenmitbegründer Steve Jobs stammen.

Der „Newsstand“, ein von Apple entwickelter Kiosk, exklusiv für Zeitungen und Magazine im App-Store, erhielt zum Start in dieser Woche ebenso große Aufmerksamkeit. Die Idee stammte ebenfalls von Steve Jobs. Optisch entspricht dieser Kiosk Apples iBook-Store. Die Anwendungen werden in der Aufmachung eines hölzernen Bücherregals abgelegt, die neueste Ausgabe wird bei abonnierten Titeln mittels Wlan, kabellosem Internet-Empfang, automatisch in den Kiosk geladen. „Das ist so ähnlich, wie wenn Ihnen die Zeitung an Ihre Tür geliefert wird“, erklärte Apple zum Start.

Als erste deutsche Zeitung präsentierte nun der Tagesspiegel seine Anwendung im Apple-Zeitungskiosk – mit großem Erfolg. Die Zahl der heruntergeladenen Apps stieg in den ersten 48 Stunden in den sechsstelligen Bereich. Das ist auch im App-Store deutlich zu erkennen: Dort befindet sich die Tagesspiegel-App für das iPhone momentan auf Platz Eins und für das iPad auf Platz Drei.

Die Tagesspiegel-iPad-App
Lesen Sie den Tagesspiegel auch auf Ihrem iPad!
Weitere Bilder anzeigen
1 von 16
21.10.2011 13:39Lesen Sie den Tagesspiegel auch auf Ihrem iPad!

Dieser große Andrang zeigt das große Interesse vieler Nutzer, den neuen elektronischen Kiosk einfach einmal auszuprobieren. Das Feedback ist deutlich positiv, ein typischer Eintrag lautet: „Übersichtlich, schön anzusehen und selbsterklärend. So muss eine Zeitungs-App aussehen.“

Seit dem 1. Juli bereits ist der Tagesspiegel mit einer App fürs iPad und seit kurzem mit einer universellen iPhone-App im App-Store vertreten. Der Tagesspiegel verzeichnet dabei täglich neue Stammleser. Das Angebot vom Einzelkauf bis zum Jahresabonnement wird vielfach genutzt. Um die Möglichkeiten dieser neuen Leseart kennen zu lernen, bietet der Tagesspiegel eine 30-tägige Probephase an. Viele haben das Konzept der Applikation akzeptiert und lesen eine Mischung aus exklusiven Inhalten aus der Online-Redaktion und der gedruckten Ausgabe als elektronische Zeitung (ePaper) auf ihren mobilen Endgeräten.

Die Tagesspiegel App auf dem iPhone
Nach dem Aufruf der App wird Ihnen zunächst eine Übersicht ausgewählter Online-Inhalte präsentiert, ebenso erhalten Sie hier auch einen Überblick über die neusten verfügbaren ePaper der Tagesspiegel-Printausgaben.
Weitere Bilder anzeigen
1 von 30
21.10.2011 13:50Nach dem Aufruf der App wird Ihnen zunächst eine Übersicht ausgewählter Online-Inhalte präsentiert, ebenso erhalten Sie hier auch...

Die Lesekultur bei gedruckten Medien erfindet sich auf dem iPad neu – und dies bei stabil bleibender Printauflage. Manche Leser bleiben eben gerne auch bei der gedruckten Ausgabe.

Aber immer mehr Abonnenten nutzen auch zusätzlich den Komfort des ePapers, denn die Vorteile liegen buchstäblich auf der Hand. Viele Nutzer nehmen das iPad oder das iPhone mit auf die Reise und können so überall auf der Welt ihre Zeitung lesen – entweder in der originalen Zeitungsansicht oder in einer optimierten Leseansicht. Bilder werden in Hochglanz und Vollbild dargestellt. Lesezeichen ermöglichen die persönliche Archivierung ausgewählter Texte. Einzige Voraussetzung: eine Internetverbindung, um die elektronische Zeitung auf das Gerät zu bekommen. Viele Nutzer betonen, dass vor allem das Angebot, die Zeitung schon ab 19 Uhr des Vortages lesen zu können, ein toller Luxus sei: „Man ist trotz der neuen Medien, dem Internet, nun auch wieder mit der Zeitung am Puls der Zeit.“

Der Autor ist Leiter der Community-Redaktion bei Tagesspiegel.de und hat die Tagesspiegel-App mitentwickelt.

Autor

24 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben