Medien : OHNE WERBUNG STEIGT DIE GEBÜHR UM 1,50 EURO

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Ein Werbeverzicht der öffentlichrechtlichen Rundfunksender würde nach einer Prognose der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfes der Rundfunkanstalten (KEF) einen erneuten Gebührenanstieg um etwa 1,50 Euro pro Monat bedeuten. „Ob ARD und ZDF mit Werbung und Sponsoring teilweise oder ganz Schluss machen, ist eine politische Entscheidung“, sagte der KEF-Vorsitzende Rainer Conrad beim „Medientreffpunkt Mitteldeutschland“.

Auch der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hält einen Verzicht auf Werbung in ARD und ZDF für gegenwärtig „nicht umsetzbar, weil es zu unvertretbaren Gebührensteigerungen führen würde oder zu harten Einschnitten ins Programm“. Der Tageszeitung „Die Welt“ sagte er, auf längere Sicht werde man sich aber seiner Meinung nach einer „Trennung von gebührenfinanziertem und werbefinanziertem Rundfunk annähern“. dpa

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