Online-Spiele : Suchtgefahr

Kinder können von Rollenspielen im Netz regelrecht abhängig werden, warnen Experten. Tipps, wie Eltern das verhindern können.

Experten warnen vor dem Suchtpotenzial von Online-Rollenspielen. „Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder den normalen Tagesablauf einhalten“, rät Jannis Wlachojiannis von „Lost in Space“, einer Beratungsstelle für Computerspiel- und Internetabhängige des Caritasverbandes Berlin. Es sei sinnvoll, mit dem Kind ein wöchentliches Zeitlimit oder Zeitkontingent auszuhandeln, so der Sozialpädagoge. „Die Spielstruktur von Online-Rollenspielen hat häufig zur Folge, dass ein Spiel nicht nach genau einer oder beispielsweise zwei Stunden vorbei ist. Daher kann auch ruhig mal länger gespielt werden. Ist das Zeitkontingent für die Woche aber aufgebraucht, kann das Kind erst ab der nächsten Woche wieder spielen.“

Die Beratungsstelle „Lost in Space“ ist unter der Berliner Telefonnummer 666 33 959 oder im Interent unter www.computersucht-berlin.de zu erreichen. Eine Broschüre zum Thema bietet auch www.schau-hin.info. Tsp

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