Pay-TV : Bayern München spielt in Manchester…

…und Fußballfans hoffen, dass Sky Go funktioniert. In der vergangenen Woche hatte der Pay-TV-Sender technische Probleme.

Das Sky-Logo Foto: Promo
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Fußballfans schauen am Dienstagabend in die Röhre – wenn sie nicht Sky-Kunde sind. Der Pay-TV-Sender überträgt das Viertelfinalhinspiel Manchester United gegen Bayern München exklusiv und dürfte sich dabei hoher Besucherzahlen unter seinen 3,6 Millionen Abonnenten erfreuen. Umso wichtiger ist es, dass so ein Highlight-Spiel reibungslos gesehen werden kann. Anders als am vergangenen Dienstag, als es während der Live-Übertragung aus der Fußball-Bundesliga zu massiven Empfangsproblemen via Sky Go kam, der mobilen Anwendung auf iPhone, iPad oder web-basiert, die als Bonus zusätzlich zum Sky-Abo angeboten wird. Ausgerechnet zum Höhepunkt der Saison – Bayern München wurde bei Hertha BSC Meister – war die mobile Version des Bezahlsenders zusammengebrochen. Kurz vor dem Spiel sahen die Abonnenten von Sky Go schwarz.

Aushängeschild für Sky

Waren die Server überlastet? Kann das beim Highlightspiel am Dienstagabend wieder passieren? Sky beeilte sich, den Fehler in den vergangenen Tagen ausfindig zu machen. „Auch wenn die Fehleranalyse der Probleme der letzten Woche noch nicht komplett abgeschlossen ist, haben wir alle Vorkehrungen getroffen, unseren Kunden morgen Abend und auch für alle folgenden Übertragungen ein Top-Produkt anzubieten“, sagte Sky-Sprecher Ralph Fürther.

Die Ausstrahlung der Fußball-Bundesliga – und der Champions League – ist das Aushängeschild von Sky. Weitere Pannen wären peinlich. Nur das Mittwochspiel in der Champions League wird auch im ZDF live übertragen, morgen ist das Real Madrid gegen Borussia Dortmund, kommentiert von Oliver Schmidt. Am Dienstag übernehmen Wolff Fuss und Lothar Matthäus in Manchester. Zahlen, wie viele Kunden das sehen, gibt Sky nicht heraus. Zu Spitzenspielen wie Dortmund gegen Bayern zählte Sky nach eigenen Angaben 130 000 Logins via Sky Go. Dazu kommen 1,86 Millionen via TV-Receiver und 750 000 in den Sport-Bars. meh

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