Medien : Presserat will besseren Schutz für Journalisten

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Einen nachhaltigeren Schutz von Journalisten vor staatlichen Durchsuchungs- und Lauschaktionen hat der Deutsche Presserat gefordert. Nach einer Sitzung in Bonn erklärte Presseratssprecherin Ilka Desgranges am Freitag: „Nach der Durchsuchung von Redaktionsräumen des Magazins ,Cicero‘, der Lauschaktion gegenüber einem Redakteur der ,Dresdner Morgenpost‘ und den Enthüllungen über das Ausspähen von Journalisten durch den Bundesnachrichtendienst wird es immer wichtiger, Journalisten besser vor Durchsuchungs- und Lauschaktionen zu schützen. Mit den 30 Beschwerden über die „Bild“-Schlagzeile „Wird sie geköpft?“ über die Entführung von Susanne Osthoff im Irak wird sich der Presserat „aus verfahrenstechnischen Gründen“ erst in der nächsten Sitzung im März 2006 beschäftigen. dpa

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